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e-mobility - Der Schlüssel zum Erfolg

Die Limitierungen des e-Fahrzeuges sind (1) die im Vergleich zum Verbrennungsmotor geringe Energiedichte des Speichers und die damit verbundene geringere Reichweite und (2) die fehlende Nachladeinfrastruktur, die überall dort zur Verfügung steht bzw. stehen sollte, wo ein Fahrzeug "natürlicherweise" für längere Zeit zum Stehen kommt (z.B. zu Hause, am Arbeitsplatz, im öffentlichen Raum, beim Supermarkt, etc.).

Der Energiespeicher

Mit der Entwicklung und Verbreitung der Lithium-Ionen Technologie ist nunmehr eine vielfach höhere Energiedichte möglich. Durch sichere Materialien (Separatoren aus Keramik) und neue chemische Zusammensetzungen (z.B. LiFePO4) konnte die thermische Stabilität wesentlich erhöht und damit die Gefahr eines Brandes ("thermal runaway") wesentlich reduziert werden. Wobei damit die Entwicklung in der Akkutechnologie aber noch bei Weitem nicht abgeschlossen ist. Die neuesten Entwicklungen (Lithium-Luft) lassen langfristig sogar eine höhere Energiedichte als bei Benzin erwarten.

Allen Energiespeichersystemen ist aber gemein, dass die oftmals gut funktionierenden einzelnen Zellen in einem großen Zellverbund (Akkupack) leicht zu Schaden kommen können. Eine intelligente Steuerung des Zellverbunds ist deshalb ebenso wichtig wie die Chemie der Zellen selbst.

Die Ladeinfrastruktur

Der entscheidende Erfolgsfaktor für jede Form der Mobilität ist eine von Beginn an verfügbare und den Notwendigkeiten angepasste Infrastruktur. Beim e-Fahrzeug sind das die Nachladestationen, die dezentral, überall dort wo das Fahrzeug parkt, zur Verfügung stehen sollten und eine intelligente Einbindung in das Stromnetz ermöglichen. Neben einer intelligenten Kommunikation zwischen Ladestation, Stromnetz, Fahrzeug und Fahrer sollte sie auch flexible und "akzeptierbare" Ladezeiten ermöglichen (z.B. Schnellladung von 100km in einer Kaffepause).