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e-wind

Windenergie zählt gemeinsam mit Wasserkraft zu jenen erneuerbaren Energieformen, die in der Gesamtbetrachtung die geringste CO2-Emission verursachen (M. Jakobsen 12/08). Zudem steht gerade in unseren Breiten Windenergie häufig alternierend zu Sonnenenergie zur Verfügung (wenn keine Sonne scheint, weht meist Wind), dies gilt auch saisonal (höchste Windenergie in den Wintermonaten). Während bei der Nutzung der Sonnenenergie der Trend immer stärker in Richtung Dezentralität geht, steht dieser Trend bei der Nutzung der Windenergie erst am Anfang. Dies nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass bei der Nutzung der Windenergie durch herkömmliche Anlagen (Windräder) der Klimaschutz auf der einen Seite und der Naturschutz sowie Anrainerinteressen auf der anderen Seite oftmals im Widerspruch zueinander stehen. Speziell die Lärmentwicklung vor allem bei stärkerem Wind, aber auch Vogelschlag und die Sichtbeeinträchtigung wegen der hohen Maste und der daraus resultierende Schattenwurf, bedingen kontroverse Zugänge zu dieser Form der Nutzung der Windenergie.

Bei der gegenständlichen Turbine handelt es sich um eine dezentrale Kleinwindkraftanlage (KWKA), basierend auf dem Prinzip und den Vorteilen eines Savonius-Rotors. Diese kann problemlos überall (insbesondere aber auch in verbautem Gebiet) zum Einsatz kommen bzw. integriert werden. Dazu muss die KWKA die folgenden Eigenschaften erfüllen:

  • Kostengünstiger einfacher Aufbau und einfache Montage (ev. Gebäudeintegration)
  • Hohes Drehmoment bei relativ niederer Drehzahl (Bodennähe)
  • Hohe Effizienz unabhängig von der Windrichtung, keine Windausrichtung erforderlich
  • Einsatz schon bei extrem niedrigen Windgeschwindigkeiten (ab 2-3 m/s)
  • Sturmsicher durch selbstständige Leistungsbegrenzung
  • Kaum wahrnehmbare Laufgeräusche, kein Vogelschlag
  • Drehende Teile sind kaum sichtbar
  • Verbesserung der Windsituation am Standort (hinter der Turbine - Doppelfunktion als Windschutz)

Mit dem Input wurde eine Form für den Prototypen entwickelt, der dem letzten Stand des Wissens entspricht. Dem ist eine sehr umfangreiche Literaturrecherche vorangegangen. Die Turbine eignet sich hervorragend als gebäudeintegrierte dezentrale Windenergieanlage und soll später auch als solche vermarktet werden.