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e-station - Station - Ladestation (Steckverbindungen)

Die eigentliche Ladestation ist geprägt von den unterschiedlichen Steckverbindungen bei e-Fahrzeugen und vor allem von sicherheitstechnischen überlegungen, sowie der Verhinderung von Vandalismus und Missbrauch. Dazu wurde eine umfangreiche, aber äußerst bedienerfreundliche Kommunikationsschnittstelle geschaffen und eine Videoüberwachung integriert. Auf beide Systeme wird noch weiter unten eingegangen.

Es werden die folgenden vier unterschiedlichen Steckverbindungen angeboten:

  • Schuko-Steckdosen:
  • Diese sind vor allem für Mopeds und Kleinmotorräder von Bedeutung. Diese Fahrzeuggruppe verfügt in der Regel nur über externe Ladegeräte und birgt dadurch ein weiteres Sicherheitsrisiko insbesondere bei feuchter Witterung. Deshalb wurden für diese Gruppe auch wettergeschützte Fächer für die externen Ladegeräte vorgesehen. Zudem stellen diese Fächer auch einen Diebstahlschutz dar.
  • Starkstrom-CEE-Steckdosen:
  • Die heutigen e-Autos können theoretisch an einer normalen Steckdose geladen werden. Diese erscheint aber aus Sicherheitsgründen als nicht geeignet. Zudem ist die Ladedauer bei reinen e-Fahrzeugen sehr lange. Daneben gibt es eine Vielzahl von Steckverbindungen. Die am weitesten verbreitete ist die IEC 60309-2 (CEE Stecksystem rot und blau).
  • Mennekes-e- Fahrzeug-Steckdosen
  • Wie schon oben beschrieben haben sich die größten Automobilhersteller gemeinsam mit den größten EVUs auf ein von Mennekes entwickeltes System geeinigt und bei der EU als Vorschlag eingereicht. Auch wenn es Kritik an dem System gibt, gilt es als fast sicher, dass es zur Einführung des ersehnten Standards kommt. Damit kann ein Fahrzeug je nach "Wunsch" (v2g-Einbindung über zwei Kommunikationsleitungen) mit bis zu 400V und 63A geladen werden. Eine Ladung für 100km Reichweite dauert damit nur noch ca 15-20 Minuten.
  • SAE 1772 Stecker
  • Dieser Stecker wird vorwiegend in USA und Japan verwendet und ebenfalls laufend weiterentwickelt. Noch ist die Systemfrage nicht entschieden. Daher soll auch in EU dieser Stecker angeboten werden sobald verfügbar. Mennekes wird im übrigen nach letzten Informationen einen Adapter anbieten. Wichtig ist aber die Systemfrage auch bei der Kommunikation Ladestation - Fahrzeug. e-station wird alle Systeme (auch vom Platz her) anbieten können.

Bei der e-station sind sechs Ladestecker vorgesehen. Je nach Region können unterschiedliche Bestückungen vorgenommen und natürlich später auch jederzeit umgerüstet bzw. nachgerüstet werden. Im Prototyp werden alle vier Steckverbindungen installiert sein.

Alle Steckverbindungen sind zusätzlich über Ladeklappen abgesichert. Diese öffnen sich nur nach Authentifizierung. Die Steckverbindung ist bei geöffneter Ladeklappe ohne Strom. Nur bei geschlossener Ladeklappe und intakter Steckverbindung wird geladen. Auch zum Ausstecken muss man sich neuerlich identifizieren. Zusätzlich wird mittels LED-Leuchten (rot bzw. grün) der Ladevorgang angezeigt.